InterVal evaluiert die Auswirkungen des novellierten WissZeitVG

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz, das die Rechtsgrundlage für den Abschluss befristeter Arbeitsverträge mit wissenschaftlichem Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bildet, wurde im März 2016 novelliert. Die Novelle diente zum einen dazu, die Befristungsmöglichkeiten für das wissenschaftliche Personal deutlicher einzufassen, insbesondere in Bezug auf die Bemessung von Vertragslaufzeiten. Zum anderen sollten Auslegungsprobleme des Gesetzes beseitigt werden. InterVal wird die Auswirkungen der Novelle auf die Befristungspraxis ab Januar 2020 gemeinsam mit dem HIS Institut für Hochschulentwicklung evaluieren.

Die Evaluation wird mit enger und kontinuierlicher Begleitung durch die Stakeholder umgesetzt und nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz. Im Zentrum stehen die Erhebung und Auswertung von Vertragsdaten bei einem Sample aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, quantitative Befragungen von Hochschulleitungen und wissenschaftlich Beschäftigten sowie qualitative Fallstudien an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Flankiert wird dies durch Dokumentenanalysen und Interviews mit Expertinnen und Experten zur Beschäftigung in der Wissenschaft.

Ansprechpartnerin für die Evaluation ist Frau Dr. Daniela Kroos.