Studie zum Müttergenesungswerk abgeschlossen

Als Aufgabe der Familienpolitik fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Bau- und Umbaumaßnahmen sowie familienbezogene Projekte in Einrichtungen des Müttergenesungswerks (MGW). Das BMFSFJ hat InterVal in Kooperation mit BIAG mit einer Studie zu den Maßnahmen in diesen Einrichtungen beauftragt. Aufgabe war neben einer Untersuchung von Wirkungen dieser Maßnahmen, die Vorsorge- und Reha-Bedarfe in der Bevölkerung auch für neue Zielgruppen zu untersuchen. Dazu zählen Väter, pflegende Angehörige und Eltern von Kindern mit einer Behinderung.

Zur Abschätzung des Vorsorge- oder Reha-Bedarfs wurden Selbstangaben zu Gesundheitsstörungen, Erkrankungen, (eltern- bzw. familienspezifischen) Belastungen und Beschwerden erfragt. Angaben ehemaliger Patientinnen und Patienten zur Situation vor ihrer Maßnahme lieferten einen Referenzwert, da Ärztinnen und Ärzte ihnen damals ein Reha- oder Vorsorgebedarf attestiert hatten. Bei 23,9 Prozent der befragten Frauen und 13,8 Prozent der Männer kann anhand dieser Abschätzung von einem Vorsorge- oder Reha-Bedarf ausgegangen werden. Dieser Wert spiegelt die Situation vor der Covid-19-Pandemie.

Die Wirkungsanalyse bestätigt signifikante positive Effekte der Maßnahmen. Die Nachhaltigkeit dieser Effekte verdient jedoch eine noch stärkere Aufmerksamkeit.

Der Abschlussbericht kann hier heruntergeladen werden.

Ansprechpartner ist Dr. Jörn Sommer.