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Verbleibstudie zum Aufstiegsstipendium

Mit dem Aufstiegsstipendium fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit dem Jahr 2008 das Erststudium von jährlich rund 1.000 Fachkräften mit Berufsausbildung. Das einzige akademische Begabtenförderungsprogramm Deutschlands, das sich an Menschen mit Berufserfahrung richtet, wird von der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) umgesetzt.

Nach elf Jahren Laufzeit und über 11.000 geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten wird aktuell von INTERVAL im Auftrag der SBB untersucht, welchen weiteren Bildungs- und Berufsweg die geförderten Fachkräfte nach Beendigung der Stipendien genommen und wie sich die finanzielle und die ideelle Förderung hierauf ausgewirkt haben. Bei denjenigen, die ohne Studienabschluss aus der Förderung ausgeschieden sind, werden die Gründe erfragt, um ggf. Hinweise auf Möglichkeiten der Weiterentwicklungen der Betreuung und Unterstützung von Stipendiatinnen und Stipendiaten während des Studiums zu erhalten.

Die ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden ab dem 13. Januar online befragt. Die Ergebnisse zu ihrem Verbleib und zur Wirkung der Förderung werden Anfang des zweiten Quartals 2020 der SBB übergeben.

Ansprechpartnerin für die Verbleibstudie ist Frau Dipl.-Soz. Kristin Otto.

Internationales Symposium zu intergenerativer Arbeit in Tokio

Auf Einladung der Japan Science and Technology Agency nahm Dr. Nikola Ornig Anfang November am internationalen Symposium „Creating a Sustainable Society through Multiple Generations and Diverse Individuals” in Tokio teil.

Das Symposion widmete sich Chancen und Gelingensbedingungen generationenübergreifender bzw. intergenerativer Arbeit in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen – von der Förderung von sozialem Zusammenhalt bis hin zu ökologischer Nachhaltigkeit.

Der Fachvortrag von Frau Ornig, „Multi-Generational Centers“ in Germany – Experiences from a Federal Program to Support Municipalities in Responding to Demographic Change” zu konzeptionellen Grundlagen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus und Beispielen aus der Arbeit der Mehrgenerationenhäuser in Deutschland, traf dabei auf großes Interesse. In einer Podiumsdiskussion tauschte sich Frau Ornig zudem mit Wissenschaftler(inne)n und weiteren Stakeholdern aus Japan, Vietnam und Thailand, dazu aus, welche Bedeutung generationenübergreifende bzw. intergenerative Arbeit angesichts alternder Gesellschaften in Europa, Japan und zukünftig auch in weiteren asiatischen Ländern haben kann.

Weitere Informationen zur Evaluation im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus finden Sie im Themenbereich Demografischer Wandel auf unserer Website, bzw. direkt im Projektbericht: Evaluation im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus..

Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Nikola Ornig.

InterVal evaluiert die Auswirkungen des novellierten WissZeitVG

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz, das die Rechtsgrundlage für den Abschluss befristeter Arbeitsverträge mit wissenschaftlichem Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bildet, wurde im März 2016 novelliert. Die Novelle diente zum einen dazu, die Befristungsmöglichkeiten für das wissenschaftliche Personal deutlicher einzufassen, insbesondere in Bezug auf die Bemessung von Vertragslaufzeiten. Zum anderen sollten Auslegungsprobleme des Gesetzes beseitigt werden. InterVal wird die Auswirkungen der Novelle auf die Befristungspraxis ab Januar 2020 gemeinsam mit dem HIS Institut für Hochschulentwicklung evaluieren.

Die Evaluation wird mit enger und kontinuierlicher Begleitung durch die Stakeholder umgesetzt und nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz. Im Zentrum stehen die Erhebung und Auswertung von Vertragsdaten bei einem Sample aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, quantitative Befragungen von Hochschulleitungen und wissenschaftlich Beschäftigten sowie qualitative Fallstudien an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Flankiert wird dies durch Dokumentenanalysen und Interviews mit Expertinnen und Experten zur Beschäftigung in der Wissenschaft.

Ansprechpartnerin für die Evaluation ist Frau Dr. Daniela Kroos.