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Internationales Symposium zu intergenerativer Arbeit in Tokio

Auf Einladung der Japan Science and Technology Agency nahm Dr. Nikola Ornig Anfang November am internationalen Symposium „Creating a Sustainable Society through Multiple Generations and Diverse Individuals” in Tokio teil.

Das Symposion widmete sich Chancen und Gelingensbedingungen generationenübergreifender bzw. intergenerativer Arbeit in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen – von der Förderung von sozialem Zusammenhalt bis hin zu ökologischer Nachhaltigkeit.

Der Fachvortrag von Frau Ornig, „Multi-Generational Centers“ in Germany – Experiences from a Federal Program to Support Municipalities in Responding to Demographic Change” zu konzeptionellen Grundlagen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus und Beispielen aus der Arbeit der Mehrgenerationenhäuser in Deutschland, traf dabei auf großes Interesse. In einer Podiumsdiskussion tauschte sich Frau Ornig zudem mit Wissenschaftler(inne)n und weiteren Stakeholdern aus Japan, Vietnam und Thailand, dazu aus, welche Bedeutung generationenübergreifende bzw. intergenerative Arbeit angesichts alternder Gesellschaften in Europa, Japan und zukünftig auch in weiteren asiatischen Ländern haben kann.

Weitere Informationen zur Evaluation im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus finden Sie im Themenbereich Demografischer Wandel auf unserer Website, bzw. direkt im Projektbericht: Evaluation im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus..

Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Nikola Ornig.

Trägergestützte inklusive Ausbildung

Junge Menschen mit einer Behinderung, die ihre Ausbildung aufgrund unterschiedlicher Unterstützungsbedarfe in einer Reha-Einrichtung beginnen, verbleiben ungeachtet der individuellen Entwicklungen meistens für die komplette Ausbildungsdauer in dieser Einrichtung. Das Modellprojekt TINA der Regionaldirektion Bayern zeigte, wie es gelingen kann, durch eine Flexibilisierung der Maßnahmen und eine aktive, koordinierte Förderung einen größeren Teil der Ausbildung in Betriebe zu verlagern. InterVal hat das Modellprojekt über fünf Jahre hinweg begleitet und Erfolgsfaktoren der Inklusion im Ausbildungsprozess herausgearbeitet.

Der Endbericht ist nun als Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) veröffentlicht.

Wir danken den Beteiligten, die neben ihrer Ausbildung oder Arbeit mit den Auszubildenden für Interviews und schriftliche Befragungen zur Verfügung standen und diesen Bericht ermöglichten.

Volltext

Ansprechpartner ist Herr Dr. Sommer.

InterVal evaluiert die Auswirkungen des novellierten WissZeitVG

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz, das die Rechtsgrundlage für den Abschluss befristeter Arbeitsverträge mit wissenschaftlichem Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bildet, wurde im März 2016 novelliert. Die Novelle diente zum einen dazu, die Befristungsmöglichkeiten für das wissenschaftliche Personal deutlicher einzufassen, insbesondere in Bezug auf die Bemessung von Vertragslaufzeiten. Zum anderen sollten Auslegungsprobleme des Gesetzes beseitigt werden. InterVal wird die Auswirkungen der Novelle auf die Befristungspraxis ab Januar 2020 gemeinsam mit dem HIS Institut für Hochschulentwicklung evaluieren.

Die Evaluation wird mit enger und kontinuierlicher Begleitung durch die Stakeholder umgesetzt und nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz. Im Zentrum stehen die Erhebung und Auswertung von Vertragsdaten bei einem Sample aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, quantitative Befragungen von Hochschulleitungen und wissenschaftlich Beschäftigten sowie qualitative Fallstudien an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Flankiert wird dies durch Dokumentenanalysen und Interviews mit Expertinnen und Experten zur Beschäftigung in der Wissenschaft.

Ansprechpartnerin für die Evaluation ist Frau Dr. Daniela Kroos.