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Archiv: Bericht der Bundesregierung zur Marktentwicklung im Bereich von Reiseeinzelleistungen

Mit dem Dritten Gesetz zur Änderung reiserechtlicher Vorschriften vom 17. Juli 2017 (BGBl. I 2017, 2394) sind die Vorgaben der Richtlinie (EU) 2015/2302 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015 über Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen in nationales Recht umgesetzt worden. Aufgrund einer umstrittenen Debatte im Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens bat der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages die Bundesregierung die Marktentwicklung betreffend veranstaltermäßig vertriebene Reiseeinzelleistungen ab Geltung der neuen Vorschriften zu beobachten, um etwaige Missstände aufzudecken, sowie hierüber innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren zu berichten (siehe Bundestagsdrucksache 18/12600, Seite 13).

Um diesen Berichtsauftrag zu erfüllen hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz 2019 die InterVal
GmbH mit einen Forschungsvorhaben beauftragt, das im Herbst 2020 abgeschlossen wurde. Der Abschlussbericht, der Grundlage für die Berichterstattung der Bundesregierung gegenüber dem Deutschen Bundestag war (siehe Bundestagsdrucksache 19/25790), wurde vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz inzwischen veröffentlicht.

Informationen zum Forschungsvorhaben finden Sie hier.

Die Lang- und Kurzfassung des Abschlussberichts sind hier herunterladbar: VolltextKurzfassung

Ansprechpartner ist Herr Dr. Stefan Ekert.

Archiv: InterVal evaluiert das SOP ÜBS-Digitalisierung ex post (Phase I) und begleitend (Phase II)

Seit dem Jahr 2016 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung die beschleunigte Verbreitung digitaler Ausstattungen sowie die Entwicklung darauf angepasster Ausbildungskonzepte in Überbetrieblichen Bildungsstätten (ÜBS) und Kompetenzzentren. Das zunächst auf vier Jahre angelegte Förderprogramm (Phase I) wurde 2019 um eine zweite Phase und weitere vier Jahre verlängert. Mit der Verlängerung wurde das Programm finanziell nochmals und konzeptionell erstmals erweitert, so dass nunmehr Fördermittel in Höhe von 120 Mio. € für Phase II zur Verfügung stehen, die über drei Förderlinien vergeben werden.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung, das im Auftrag des BMBF das Sonderprogramm umsetzt, hat Anfang 2020 die Evaluation des SOP ÜBS-Digitalisierung in zwei Losen ausgeschrieben. Los 1 umfasst die summative Ex-post Bewertung der Förderungen der ersten Programmphase im Zeitraum von 2016 bis 2019, in der über 38.000 digitale Ausstattungsgegenstände und acht Pilotprojekte gefördert wurden. Die begleitende Evaluation der gerade angelaufenen Phase 2 des Förderprogramms hat eine Laufzeit bis 2024 und wurde als Los 2 ausgeschrieben.

InterVal ging erfolgreich aus diesem Ausschreibungsverfahren hervor und erhielt den Zuschlag für beide Lose. Damit können nicht nur Synergien zwischen beiden Aufträgen genutzt, sondern auch an den Erfahrungen aus der Evaluation anderer Digitalisierungsförderungen angeknüpft werden.

Im Rahmen beider Teilaufträge werden eine Vielzahl von Daten quantitativer und qualitativer Natur bei Überbetrieblichen Bildungsstätten, Ausbildenden und Auszubildenden, Betrieben und weiteren Akteuren erhoben. Diese Daten, aber auch Prozess- und Kontextdaten werden analysiert, um auf Programmebene die Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Förderung überprüfen und bewerten zu können.

Die Ergebnisse der Ex-post Evaluation von Phase I liegen Anfang 2021 vor und werden aller Voraussicht nach vom Bundesinstitut für Berufsbildung veröffentlicht werden. Zwischenergebnisse der begleitenden Evaluation von Phase II werden kontinuierlich an die Programmverantwortlichen und an die mit der Umsetzung betrauten Akteure in unterschiedlichen Formaten zurückgespielt und mit ihnen gemeinsam reflektiert.

Projektleiter und Ansprechpartner ist Herr Dr. Stefan Ekert.

Archiv: Qualitätskriterien der Mehrgenerationenhäuser für ihre Arbeit

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) begleitet INTERVAL seit 2017 den Prozess der Entwicklung und Erprobung von Qualitätskriterien von Mehrgenerationenhäusern für Mehrgenerationenhäuser (MGH).

Nun wurden die Ergebnisse veröffentlicht: Damit liegt auf Bundesebene erstmals ein umfassender Kriterienkatalog vor, der aus Perspektive der MGH beschreibt, was die Qualität der Arbeit der MGH ausmacht und auszeichnet. Die Qualitätskriterien formulieren einen gemeinsamen Rahmen für die zentralen Arbeitsfelder und -themen der MGH, vom Offenen Treff über das generationenübergreifende Arbeiten bis hin zur Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit der MGH.

Rund vierzig, bzgl. Entstehungsgeschichte, Trägerschaft, Größe und Lage ganz unterschiedliche MGH haben sich aktiv an der Erarbeitung und Erprobung der gemeinsamen Qualitätskriterien beteiligt. Ihr Auftrag war es, dabei die verschiedenen Ausgangslagen und strukturellen Verankerungen der MGH in ganz Deutschland zu berücksichtigen. Die Arbeit erfolgte im Rahmen von Workshops, Telefonkonferenzen und schriftlichen Abstimmungen, die von INTERVAL konzipiert, organisiert und moderiert wurden. Eine Veranstaltung für alle MGH 2018 bot zudem die Möglichkeit, einen Zwischenstand mit allen MGH im Bundesprogramm zu diskutieren.

Für die zukünftige Arbeit mit dem Kriterienkatalog und die Umsetzung der einzelnen Qualitätskriterien in den 540 durch das BMFSFJ geförderten MGH wurde von INTERVAL in enger Abstimmung mit MGH eine Handreichung erarbeitet. Diese wird den MGH sowohl als Printprodukt und digital zur Verfügung gestellt.

INTERVAL dankt den mitwirkenden MGH sehr herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit.

Aktuelle Informationen und den Kriterienkatalog finden Sie unter:
https://www.mehrgenerationenhaeuser.de/meldungen/topnews/news/qualitaetskriterien-der-mehrgenerationenhaeuser-fuer-ihre-arbeit/.

Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Nikola Ornig.