Category Archives: Allgemein

Internationales Symposium zu intergenerativer Arbeit in Tokio

Auf Einladung der Japan Science and Technology Agency nahm Dr. Nikola Ornig Anfang November am internationalen Symposium „Creating a Sustainable Society through Multiple Generations and Diverse Individuals” in Tokio teil.

Das Symposion widmete sich Chancen und Gelingensbedingungen generationenübergreifender bzw. intergenerativer Arbeit in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen – von der Förderung von sozialem Zusammenhalt bis hin zu ökologischer Nachhaltigkeit.

Der Fachvortrag von Frau Ornig, „Multi-Generational Centers“ in Germany – Experiences from a Federal Program to Support Municipalities in Responding to Demographic Change” zu konzeptionellen Grundlagen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus und Beispielen aus der Arbeit der Mehrgenerationenhäuser in Deutschland, traf dabei auf großes Interesse. In einer Podiumsdiskussion tauschte sich Frau Ornig zudem mit Wissenschaftler(inne)n und weiteren Stakeholdern aus Japan, Vietnam und Thailand, dazu aus, welche Bedeutung generationenübergreifende bzw. intergenerative Arbeit angesichts alternder Gesellschaften in Europa, Japan und zukünftig auch in weiteren asiatischen Ländern haben kann.

Weitere Informationen zur Evaluation im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus finden Sie im Themenbereich Demografischer Wandel auf unserer Website, bzw. direkt im Projektbericht: Evaluation im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus..

Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Nikola Ornig.

InterVal evaluiert die Auswirkungen des novellierten WissZeitVG

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz, das die Rechtsgrundlage für den Abschluss befristeter Arbeitsverträge mit wissenschaftlichem Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bildet, wurde im März 2016 novelliert. Die Novelle diente zum einen dazu, die Befristungsmöglichkeiten für das wissenschaftliche Personal deutlicher einzufassen, insbesondere in Bezug auf die Bemessung von Vertragslaufzeiten. Zum anderen sollten Auslegungsprobleme des Gesetzes beseitigt werden. InterVal wird die Auswirkungen der Novelle auf die Befristungspraxis ab Januar 2020 gemeinsam mit dem HIS Institut für Hochschulentwicklung evaluieren.

Die Evaluation wird mit enger und kontinuierlicher Begleitung durch die Stakeholder umgesetzt und nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz. Im Zentrum stehen die Erhebung und Auswertung von Vertragsdaten bei einem Sample aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, quantitative Befragungen von Hochschulleitungen und wissenschaftlich Beschäftigten sowie qualitative Fallstudien an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Flankiert wird dies durch Dokumentenanalysen und Interviews mit Expertinnen und Experten zur Beschäftigung in der Wissenschaft.

Ansprechpartnerin für die Evaluation ist Frau Dr. Daniela Kroos.

Archiv: Wissenschaftliche Begleitung Lesestart 1-2-3 gestartet

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert über eine Dauer von voraussichtlich sieben Jahren das bundesweite Leseförderprogramm Lesestart 1-2-3. Das Programm wurde von der Stiftung Lesen konzipiert und wird von ihr in Zusammenarbeit mit vielen anderen Akteuren umgesetzt. Zielgruppen sind Eltern von Kindern im Alter von ein bis drei Jahren, im Fokus stehen dabei insbesondere sozial- und bildungsbenachteiligte Familien.

Eltern sollen über altersadäquate Bilderbuchgeschenke, Informationsmaterial und ein Spektrum unterschiedlicher Begleitaktivitäten für das Thema frühes Erzählen und Vorlesen sensibilisiert und dazu motiviert und befähigt werden ihren Kindern häufiger Bilderbücher vorzulesen. Hintergrund des Programms sind Erkenntnisse der Lesesozialisationsforschung, nach denen frühes und regelmäßiges Vorlesen bei Kindern deren Grundlagen für die spätere Entwicklung schriftsprachlicher Kompetenzen stärkt.

InterVal hat bereits 2011 bis 2017 die beiden ersten Phasen des Vorläuferprogramms Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen wissenschaftlich begleitet und wurde nun vom BMBF auch mit der Begleitforschung von Lesestart 1-2-3 beauftragt. Im Rahmen dieser wieder auf mehrere Jahre angelegten Forschung werden umfangreiche Befragungen insbesondere von Eltern, beteiligten Kinderarztpraxen und Bibliotheken durchgeführt. Unterstützt wird InterVal dabei von einem wissenschaftlichen Expertengremium, dem fünf renommierte Persönlichkeiten angehören.

 

Über Zwischenergebnisse wird zur gegebenen Zeit berichtet.

 

Projektleiter und Ansprechpartner ist Herr Dr. Stefan Ekert.