Evaluation RESPEKT: Abschlussbericht publiziert

Seit vielen Jahren wird im Fachdiskurs die Herausforderung betont, dass keine jungen Menschen in Deutschland verloren gehen und durch die Maschen des Sozialleistungssystems fallen dürfen. Vor diesem Hintergrund fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) seit dem Jahr 2015 das Bundesprogramm RESPEKT. In diesem Rahmen wurden bundesweit 18 Projekte (ab 2018: 17 Projekte) gefördert.

Zielgruppe des Programms sind junge Menschen, die individuelle Schwierigkeiten haben eine Qualifikation zu erreichen oder ins Arbeitsleben einzumünden und von den bestehenden Sozialleistungsangeboten nicht erreicht werden oder diese nicht annehmen,

Ziel ist es, diese Gruppe an Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit heranzuführen.

Die Evaluation des Bundesprogramms wurde von der InterVal GmbH in Kooperation mit dem ZEP – Zentrum für Evaluation und Politikberatung zwischen Ende 2016 und Juni 2018 durchgeführt. Dabei wurden untersucht:

Auf Basis der Ergebnisse wurden Hinweise zur Gestaltung des § 16h SGB II („Förderung schwer zu erreichender junger Menschen“) geliefert. Hier können Sie ihn herunterladen.

Sommer, J. / Oschmiansky, F. / Popp, S. / Karato, Y. / Kowalczyk, K. Evaluation des Bundesprogramms RESPEKT. In: Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 518. Berlin. Volltext

Weitere Informationen zur Programmbegleitung finden Sie auf unserer Projektseite. Ansprechpartner ist Herr Dr. Sommer.

Evaluation des BbgMKSchulG gestartet

In Brandenburg werden bereits seit 2001 Musikschulen vom Land gefördert. Mit einer Novellierung des Brandenburgischen Musik- und Kunstschulgesetzes im Jahr 2014 wurden erstmals auch Kunstschulen in die gesetzliche Förderung und Anerkennung aufgenommen. Zudem wurden die Anerkennungs- und Bewilligungsverfahren neu geregelt.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg hat die InterVal GmbH mit der Evaluation dieser gesetzlichen Regelungen beauftragt. Die Evaluation wird die Ausgestaltung der Anerkennungs- und Förderregelungen in den Blick nehmen und vor dem Hintergrund der gesetzgeberischen Zielsetzungen überprüfen. Auch ein Vergleich mit der Förderung von Musik- und Kunstschulen anderer Bundesländer wird Bestandteil der Evaluation sein.

Die Evaluation fußt auf Daten unterschiedlicher Quellen und bezieht zentrale Gruppen und Akteure mit ein. Wichtige methodische Bausteine sind eine teilstandardisierte Online-Befragung aller geförderten Musik- und Kunstschulen sowie qualitative Vor-Ort-Interviews an ausgewählten Schulen. Das Projekt startete im Dezember und läuft über acht Monate.

Ansprechpartner ist Herr Dr. Stefan Ekert.

Fachveranstaltung der Mehrgenerationenhäuser

Unter der Leitfrage „Was zeichnet ein Mehrgenerationenhaus aus?“ werden im aktuellen Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus (2017-2020) in einem Sonderschwerpunkt Qualitätskriterien der Mehrgenerationenhäuser für ihre Arbeit entwickelt.

Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend fördert bundesweit 540 Mehrgenerationenhäuser, die als Begegnungsorte für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft Raum für gemeinsame Aktivitäten bieten und ein nachbarschaftliches Miteinander in Kommunen schaffen. Mit Blick auf die Verstetigung und nachhaltige Verankerung der Einrichtungen in den Kommunen wird im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus unter anderem ein Schwerpunkt auf die Entwicklung von Qualitätskriterien gelegt. Ziel ist es, die Vielfalt der Erfahrungen von Mehrgenerationenhäusern und die Qualität ihrer Arbeit transparent zu machen und zu sichern.

Der Prozess wird von der InterVal GmbH, die auch die begleitende Evaluation des Programms umsetzt, begleitet. Mit 20 Vertreterinnen und Vertretern ganz unterschiedlicher Mehrgenerationenhäuser wurde in den letzten Monaten ein Entwurf für Qualitätskriterien erarbeitet. Der Entwurf wurde auf der Fachveranstaltung am 21. November 2018 in Berlin nun allen Mehrgenerationenhäusern vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zur Erprobung und Weiterentwicklung der Kriterien im weiteren Verlauf des Bundesprogramms.

Weitere Informationen zur Programmbegleitung finden Sie auf unserer Projektseite. Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Nikola Ornig.


In der folgenden Galerie können Sie einige Impressionen von der Bundesveranstaltung im Vienna House Andel’s, Berlin sehen:

Eine Meldung zur Veranstaltung finden Sie auch auf: www.mehrgenerationenhäuser.de.