Marktanalyse zum JVEG abgeschlossen

Im Jahr 2018 hat InterVal im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz im Rahmen einer umfangreichen Marktanalyse aktuelle Abrechnungssätze und -praktiken von Sachverständigen, Dolmetscherinnen und Dolmetschern sowie Übersetzerinnen und Übersetzern ermittelt. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht und werden zur Überprüfung der aktuellen gesetzlich geregelten Vergütung bei Gericht und Behörden verwendet.

Primäre Datengrundlage der Marktanalyse war eine Onlinebefragung, zu der rund 15.000 bestellte und vereidigte Sachverständige sowie Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer eingeladen wurden. 4.800 Anbieter haben sich an der Befragung beteiligt und so eine belastbare Datenbasis für die Ermittlung marktüblicher Abrechnungssätze sowie -praktiken geschaffen.

Die nun veröffentlichte Kurzfassung des Abschlussberichts fasst die Ergebnisse für die drei Gruppen von Dienstleistern übersichtlich zusammen. Die Langfassung des Berichts informiert detailliert über die aktuellen Abrechnungssätze und -praktiken in einzelnen Sachgebieten und für verschiedene Sprachgruppen.

Hier können Sie die Kurzfassung herunterladen:

Ekert, St. / Poel, L. (2019). Marktanalyse zum Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz – die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen/Dolmetschern und Übersetzerinnen/Übersetzern. Zentrale Ergebnisse. Berlin. Kurzfassung

Wenn Sie sich für den gesamten Abschlussbericht interessieren, finden Sie diesen auf der Seite Fachpublikationen des BMJV.

Ansprechpartner ist Herr Dr. Stefan Ekert.

Evaluation JBA Hamburg: Abschlussbericht publiziert

Die Jugendberufsagentur Hamburg (JBA) unterstützt seit 2012 in Hamburg als Regelangebot junge Menschen bis zum 25. Lebensjahr in allen Lebenslagen mit dem Ziel, dass die Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung gelingen. Mit den Zielen, die Förderung zu optimieren und damit „keine/r verloren geht“, bieten die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, das Hamburger Institut für Berufliche Bildung und die Bezirksämter ihre Leistungen den jungen Menschen unter einem Dach an. Sie kooperieren mit den Schulen und der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI). Die Gesamtheit ihrer Beratungs- und Förderleistungen und ihr arbeitsmarktpolitisches Vorgehen stimmen die Partner der JBA untereinander ab. Im Hinblick auf den hohen Grad der Kooperation der Partner und die erreichten Ergebnisse ist Hamburg bundesweit als Vorreiter der Jugendberufsagenturen anerkannt.

InterVal wurde zusammen mit Kienbaum mit der Evaluation der JBA Hamburg beauftragt. Innerhalb von drei Jahren wurde der Sachstand zur Umsetzung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit analysiert und in Kern-, Unterstützungs- und Steuerungsprozessen Leistungen und Weiterentwicklungsbedarfe identifiziert. Auf der Basis von Dokumentenanalysen, Beobachtungen vor Ort, Interviews mit den beteiligten Fachkräften und Stakeholdern, Fallstudien zu den jungen Menschen und standardisierten Befragungen unterschiedlicher Akteure konnten eine Reihe von Erfolgen klar identifiziert werden. Ebenso wurden zahlreiche Handlungsempfehlungen abgeleitet. Dass die Partner der JBA sich die vielfältigen Handlungsempfehlungen zu eigen machen (vgl. Drucksache 21/15570 der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg) zeigt die Praxisrelevanz unserer Evaluation.

Der im Herbst 2018 erstellte Abschlussbericht ist nun veröffentlicht. Hier können Sie ihn herunterladen:

Bötel, A. / Sommer, J. / Karato, Y. / Ruschmeier, R. (2018). Abschlussbericht Evaluation der Hamburger Jugendberufsagentur. Hamburg, Berlin. Volltext

Weitere Informationen zur Programmbegleitung finden Sie auf unserer Projektseite. Ansprechpartner ist Herr Dr. Sommer.

Fachveranstaltung der Mehrgenerationenhäuser

Unter der Leitfrage „Was zeichnet ein Mehrgenerationenhaus aus?“ werden im aktuellen Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus (2017-2020) in einem Sonderschwerpunkt Qualitätskriterien der Mehrgenerationenhäuser für ihre Arbeit entwickelt.

Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend fördert bundesweit 540 Mehrgenerationenhäuser, die als Begegnungsorte für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft Raum für gemeinsame Aktivitäten bieten und ein nachbarschaftliches Miteinander in Kommunen schaffen. Mit Blick auf die Verstetigung und nachhaltige Verankerung der Einrichtungen in den Kommunen wird im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus unter anderem ein Schwerpunkt auf die Entwicklung von Qualitätskriterien gelegt. Ziel ist es, die Vielfalt der Erfahrungen von Mehrgenerationenhäusern und die Qualität ihrer Arbeit transparent zu machen und zu sichern.

Der Prozess wird von der InterVal GmbH, die auch die begleitende Evaluation des Programms umsetzt, begleitet. Mit 20 Vertreterinnen und Vertretern ganz unterschiedlicher Mehrgenerationenhäuser wurde in den letzten Monaten ein Entwurf für Qualitätskriterien erarbeitet. Der Entwurf wurde auf der Fachveranstaltung am 21. November 2018 in Berlin nun allen Mehrgenerationenhäusern vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zur Erprobung und Weiterentwicklung der Kriterien im weiteren Verlauf des Bundesprogramms.

Weitere Informationen zur Programmbegleitung finden Sie auf unserer Projektseite. Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Nikola Ornig.


In der folgenden Galerie können Sie einige Impressionen von der Bundesveranstaltung im Vienna House Andel’s, Berlin sehen:

Eine Meldung zur Veranstaltung finden Sie auch auf: www.mehrgenerationenhäuser.de.