Archiv: Evaluation JBA Hamburg: Abschlussbericht publiziert

Die Jugendberufsagentur Hamburg (JBA) unterstützt seit 2012 in Hamburg als Regelangebot junge Menschen bis zum 25. Lebensjahr in allen Lebenslagen mit dem Ziel, dass die Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung gelingen. Mit den Zielen, die Förderung zu optimieren und damit „keine/r verloren geht“, bieten die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, das Hamburger Institut für Berufliche Bildung und die Bezirksämter ihre Leistungen den jungen Menschen unter einem Dach an. Sie kooperieren mit den Schulen und der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI). Die Gesamtheit ihrer Beratungs- und Förderleistungen und ihr arbeitsmarktpolitisches Vorgehen stimmen die Partner der JBA untereinander ab. Im Hinblick auf den hohen Grad der Kooperation der Partner und die erreichten Ergebnisse ist Hamburg bundesweit als Vorreiter der Jugendberufsagenturen anerkannt.

InterVal wurde zusammen mit Kienbaum mit der Evaluation der JBA Hamburg beauftragt. Innerhalb von drei Jahren wurde der Sachstand zur Umsetzung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit analysiert und in Kern-, Unterstützungs- und Steuerungsprozessen Leistungen und Weiterentwicklungsbedarfe identifiziert. Auf der Basis von Dokumentenanalysen, Beobachtungen vor Ort, Interviews mit den beteiligten Fachkräften und Stakeholdern, Fallstudien zu den jungen Menschen und standardisierten Befragungen unterschiedlicher Akteure konnten eine Reihe von Erfolgen klar identifiziert werden. Ebenso wurden zahlreiche Handlungsempfehlungen abgeleitet. Dass die Partner der JBA sich die vielfältigen Handlungsempfehlungen zu eigen machen (vgl. Drucksache 21/15570 der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg) zeigt die Praxisrelevanz unserer Evaluation.

Der im Herbst 2018 erstellte Abschlussbericht ist nun veröffentlicht. Hier können Sie ihn herunterladen:

Bötel, A. / Sommer, J. / Karato, Y. / Ruschmeier, R. (2018). Abschlussbericht Evaluation der Hamburger Jugendberufsagentur. Hamburg, Berlin. Volltext

Weitere Informationen zur Programmbegleitung finden Sie auf unserer Projektseite. Ansprechpartner ist Herr Dr. Sommer.

Evaluation „LeseOasen – Leseförderung im Ganztag“

Mit dem neuen Förderprogramm „LeseOasen – Leseförderung im Ganztag“ leistet Save the Children Deutschland e. V. einen weiteren Beitrag zur Förderung bildungsbenachteiligter Kinder: Im Rahmen des Programms werden an 40 Grundschulhorten in Berlin und Nordrhein-Westfalen „lesefreundliche Räume“ eingerichtet und Trainerinnen und Trainer von Save the Children bieten gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern vor Ort verschiedene Aktivitäten zur Leseförderung an. Ziel ist es, in Verfahren der Leseanimation Kinder spielerisch an Bücher heranzuführen und Freude am Lesen erlebbar zu machen. Dabei wird in der Umsetzung als traning-on-the-job Methodenwissen vermittelt und für die pädagogische Regelpraxis nutzbar gemacht.

Im Auftrag von Save the Children setzt InterVal die begleitende Evaluation des Programms um, welche die Wirksamkeit des Programmansatzes und Gelingensbedingungen untersuchen soll. Im Fokus stehen dabei die Praxistauglichkeit sowie Umsetzbarkeit der Konzepte und Methoden zur Leseförderung an Schulhorten. Auch die Frage der Wirkungen auf teilnehmende Kinder wird beleuchtet.

Weitere Informationen zum Programm „LeseOasen – Leseförderung im Ganztag“ finden Sie auf der Webseite von Save the Children Deutschland e.V.

Ansprechpartnerin für die Evaluation ist Frau Dr. Nikola Ornig.

Evaluation RESPEKT: Abschlussbericht publiziert

Seit vielen Jahren wird im Fachdiskurs die Herausforderung betont, dass keine jungen Menschen in Deutschland verloren gehen und durch die Maschen des Sozialleistungssystems fallen dürfen. Vor diesem Hintergrund fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) seit dem Jahr 2015 das Bundesprogramm RESPEKT. In diesem Rahmen wurden bundesweit 18 Projekte (ab 2018: 17 Projekte) gefördert.

Zielgruppe des Programms sind junge Menschen, die individuelle Schwierigkeiten haben eine Qualifikation zu erreichen oder ins Arbeitsleben einzumünden und von den bestehenden Sozialleistungsangeboten nicht erreicht werden oder diese nicht annehmen,

Ziel ist es, diese Gruppe an Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit heranzuführen.

Die Evaluation des Bundesprogramms wurde von der InterVal GmbH in Kooperation mit dem ZEP – Zentrum für Evaluation und Politikberatung zwischen Ende 2016 und Juni 2018 durchgeführt. Dabei wurden untersucht:

Auf Basis der Ergebnisse wurden Hinweise zur Gestaltung des § 16h SGB II („Förderung schwer zu erreichender junger Menschen“) geliefert. Hier können Sie ihn herunterladen.

Sommer, J. / Oschmiansky, F. / Popp, S. / Karato, Y. / Kowalczyk, K. Evaluation des Bundesprogramms RESPEKT. In: Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 518. Berlin. Volltext

Weitere Informationen zur Programmbegleitung finden Sie auf unserer Projektseite. Ansprechpartner ist Herr Dr. Sommer.