Qualitative Evaluation des Förderprogramms Generation³

Auftraggeber Landesjugendring Niedersachsen e. V.
Laufzeit: 2015 – 2019
Ansprechpartnerin: Dr. Nikola Ornig

Über das Förderprogramm

Freiwilliges Engagement von Jugendlichen zu unterstützen und Mitbestimmung junger Menschen in der Politik und in der Gesellschaft zu verbessern sind Hauptziele des Programms „Generation³“. Von 2015 bis 2019 werden hierfür mit Mitteln des Landes Niedersachsen innovative Projekte von jungen Menschen, die sich in Gruppierungen oder Verbänden ehrenamtlich und eigenverantwortlich engagieren, gefördert. Inhaltlich gliedern sich die Projekte in die Themen „Vielfalt“, „Beteiligung“ und „Engagement & Experimentelles“; formal werden sie in die Kategorien „micro“- und Modellprojekte abhängig von ihrer Größe und Dauer eingeteilt. Die Programmstelle beim Landesjugendring Niedersachsen e. V. berät die Jugendlichen in allen Projektphasen, vergibt Fördermittel und führt ein standardisiertes Monitoring der geförderten Projekte durch.

Über die Evaluation

Im Mittelpunkt der ergänzenden qualitativen Evaluation des Förderprogramms durch InterVal steht die Frage nach der Wirksamkeit des Programms: Inwiefern sind die Rahmenbedingungen des Förderprogramms förderlich für gelungenes Engagement und hohe Qualität an „Partizipation“? Welche weiteren Faktoren tragen hierzu bei?
Wir realisieren hierfür ein qualitatives Forschungsdesign mit Leitfadeninterviews mit jungen Ehrenamtlichen, die Projekte federführend konzipiert und umgesetzt haben, zu mehreren Messzeitpunkten und in mehreren Kohorten. Es werden die jeweils spezifischen Projektziele und Projekterfahrungen erhoben und die Ziel- bzw. Zielgruppenerreichung analysiert.

Ergebnisse

Die Zwischenergebnisse der Evaluation zeigen Wirkungen von Generation³-Projekten auf verschiedenen Ebenen: auf der individuellen Ebene, z. B. hinsichtlich der Kompetenzen beteiligter Jugendlicher, und auf der strukturellen bzw. verbandlichen Ebene, z. B. hinsichtlich einer stärkeren Beteiligung und Vernetzung in Strukturen der Jugendarbeit. Es zeichnet sich ab, dass in den Projekten eine hohe Qualität an „Partizipation“ erreicht wird, nämlich die eigenverantwortliche und selbstständige Umsetzung von selbstinitiierten Projekten.

Eine Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse lesen Sie in folgendem Artikel:

Ornig, N. / Valtin, A. (2017). Was bewirkt Generation³? Zwischenergebnisse der qualitativen Evaluation.
In: korrespondenz, Nr. 133, 40. Jg. S. 10 – 13. Volltext